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Anmerkungen

Einleitung

1. vgl. Blätter für Deutsche und Internationale Politik 1/80 und 1/81
2. Zur Entwicklung der Bürgerinitiativbewegung siehe Bernd Guggenberger, "Bürgerinitiativen in der Parteiendemokratie", Stuttgart, 1980, insbesondere S. 94f.; Fred Karl, "Die Bürgerinitiativen", Frankfurt, 1981; sowie für die organisatorischen Ansätze der Alternativparteien 1977-80: Lutz Mez/Ulf Wolter, "Die Qual der Wahl", Berlin, 1980
3. z.B. nachvollziehbar in: "Bericht zur Lage der Fraktion", Hrsg.: Die Grünen im Bundestag, 1984; ansonsten ablesbar an den Auseinandersetzungen um die Tolerierung der Regierung Börner in Hessen und dem Bastian-Austritt aus der Bundestagsfraktion
4. Der Ausdruck stammt von Schily; z.B. TAZ-Interview v. 18.1.84; auch J. Fischer in DER SPIEGEL, 17.10.83
5. J. Fischer, ebenda
6. W. Kretschmann in einer Rede auf der Duisburger Bundesversammlung
7. Vertragstext siehe: Arbeiterkampf, 28.11.83; ein Kommentar v. Ralf Fücks in: Moderne Zeiten 12/83
8. z.B.: "Bunte Liste Oberhausener Demokraten"; "Grün-Alternative-Bürgerliste" (GABL) in Hannover; "Bunte Liste Bielefeld" usw.
9. so z.B. die "Demokratischen Sozialisten", vgl. C. Kneffel: "Partei zwischen den Stühlen" (auf dieser Homepage)
10. Eigenbezeichnung der K-Gruppen, siehe u.a. W. Jasper, "Partei kaputt", Berlin, 1981; oder Heiner Karuscheit, "Zur Geschichte der westdeutschen ML-Bewegung", Frankfurt, 1983 11. Rainer Trampert ging vom KB über die Gruppe Z zur "Initiative Sozialistische Politik"; den gleichen Weg gingen Thomas Ebermann (Langer) und Jürgen Reents; die 1983 gewählte Vorstandssprecherin Rebecca Schmidt von der AL Berlin stammt aus der 1980 aufgelösten KPD; der im Text mehrfach erwähnte Ralf Fücks gelangte vom KBW über die "Komitees für Demokratie und Sozialismus" zu den Grünen; der ideologische Hintergrund ist gut nachvollziehbar in "Marxismus, Ökologie und grüne Partei" hrsgg. Von den "Komittees", dem "KB" und der "Zentrumsfraktion" (Gruppe Z), Hamburg, o.J., wahrscheinlich1980
12. vgl. "Tageszeitung" (TAZ), 11.2.84
13. vgl. Kneffel, a.a.O.
14. ebenda; Coppik verwandte diesen Begriff in seiner Rede zur Eröffnung des DS-Gründungsparteitags, zitiert nach: Moderne Zeiten, 12/82
15. auch ein Grund für die Etablierung des "Weiberrats", d.h. der rein weiblichen Fraktionsspitze in Bonn,1984
16. so. z.B. die Abdrängung der Parteirechten einfach durch die Tatsache, daß sich das Profil der Mitgliedschaft verschob
17. Bundesprogramm, Saarbrücken, 1980
18. dies besonders deutlich erkennbar an der Auseinandersetzung in Hessen, die seitens der Befürworter der Tolerierung mit starkem Bezug auf diese Projekte betrieben wurde, u.a. TAZ, 21.5.84
19. vgl. Kapitel II
20. z.B. R. Bahro/P.Willers: "Grüner Rundbrief" Nr. 3 sowie "Thesen zur Lage der Grünen"
21. Ernst Hoplitschek, "Absage", "Die Demokratischen Sozialisten und die Interessen der Grünen", in: SOZIALISMUS 2/82

Kapitel 1

1. vgl. "Blätter..."2/84; die SPD erhielt 51,3%, die CDU 33,3%, die FDP 4,6 %, die BGL 2,4%, die BAL 1,4% und die Grünen 5,4%. Mehrere andere Parteien blieben zusammen unter 2%
2. KROKODIL, Zeitung der Grünen in Bremen, Mai 84
3. zitiert nach: Jo Müller: Bremen, Testwahl in: SOZIALISMUS 10/83
4. vgl. W. Pohl: Bremer Grüne Liste, Mit der CDU gegen die SPD? In: Es grünt so rot, Hamburg, 1982
5. "Gründungserklärung" in: Dokumentation über die Grünen und die BAL in Bremen, Hrsg.: AL Hamburg, Juli 1983
6. u.a. Ralf Fücks, Einige Gesichtspunkte zur Situation und Politik der Bremer Grünen 10 Monate vor der Bürgerschaftswahl, in: Grüner Rundbrief Nr.3
7. ebenda, außerdem auch anerkannt im Beschluß des LV Bremen zur Absage an die BAL, zitiert nach KROKODIL, Juni/Juli 83
8. zur KPÖ siehe, K.H. Tjaden, Struktur und Funktion der KPD-Opposition (KPO), Hannover, 1983; Th. Bergmann, 50 Jahre KPD (Opposition), Hannover 1978; sowie die Zeitung "Arbeiterpolitik" aus Bremen, Organ der gleichnamigen Gruppe
9. GLU: Grüne Liste Umweltschutz, Niedersachsen
AUD: Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher
GL-SH: Grüne Liste, Schleswig-Holstein
GAZ: Grüne Aktion Zukunft
die frühe Organisationsgeschichte der Grünen findet sich in:
L. Mez/U. Wolter (Hrsg.), Die Qual der Wahl, a.a.O.
10. erstmals - noch nicht unter diesem Namen - aufgetreten auf der Duisburger Bundesversammlung 18.-20. November 83, mit einem Thesenpapier "Wider die Lust am Untergang" (abgedruckt FR 18.11.83), offizielle Gründungserklärung "Einigkeit und Grün und Freiheit" (TAZ 7.3.84)
11. vgl. Grüne Blätter, März 84; der Esslinger Kreisverband hatte die rechtzeitige Anmeldung der Kandidatur versäumt
12. vgl. Mez/Wolter; a.a.O. und Fred Karl, Sozialstruktur der Wähler grüner und bunter Listen, in: ders., Die Bürgerinitiativen, Frankfurt, 1981
13. siehe Jens Bünnig: Zur Einleitung, Von Recklinghausen nach Münster, in: "Die einfache Sache, die so schwer zu machen ist", ein Sammelband über die Debatte zur Herausbildung der Demokratischen Sozialisten, hrsg. v.d Redaktion REVIER, Duisburg, 1982
14. gemeint sind die K-Gruppen KPD, KPD/ML, KABD, KBW, BWK, PL-PI, Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD u.a., die allerdings z.T. auch andere Wurzeln haben
15. z.B. der KPD; die heute bestehende Organisation gleichen Namens ist identisch mit der früheren KPD/ML; die Probleme der K-Gruppen lassen sich nachvollziehen in: "Partei kaputt", a.a.O., und "Vor dem Ende der ML-Bewegung" in: "Aufsätze zur Diskussion", Zeitschrift der "Neuen Hauptseite Theorie", Nov.81
16. vgl. Kneffel, a.a.O.
17. die Zahlen werden regelmäßig in den Rechenschaftsberichten des Parteivorstands an die Parteitage angegeben; vgl. auch Wolfgang Gehrcke: "Die Entwicklung der Klassenkampfbedingungen und die Stärkung der DKP, in: Marxistische Blätter
18. Interview des "Bremer Blatt" mit Kirsten Tillmann, Jürgen Drieling, Dieter Reinken, Peter Sörgel und Jürgen Söncksen in: Dokumentation der AL Hamburg
19. vgl. dazu Arno Klönne, Partei oder Nicht-Partei? Linke Organisationsversuche in der BRD in: LINKS 3/82 und derselbe: "Die Linke im Rechtsstaat", 2 Bde. , Berlin, 1976
20. Mez/Wolter, a.a.O.
21. so konnten sich die Einzelgründungen der Anfangszeit nicht durchsetzen; auch Gruhls ÖDP blieb bedeutungslos
22. Willers, Thesen zur Lage der Grünen, März 83
23. derselbe, STERN 15.6.83
24. siehe dazu: Die Spaltung des KB, in : Aufsätze zur Diskusion, März 1980
25. nachvollziehbar anhand der laufenden Kommentierung in: Moderne Zeiten 1983
26. siehe Kurt Edler: "Die Bremer Zwickmühle", in: "Dokumentation der AL Hamburg", a.a.O.
27. Kneffel, a.a.O.
28. eingeräumt wurde dies auch in der schon erwähnten Erklärung der Grünen des LV Bremen, Krokodil Juni/Juli 83, die ideologischen Gründe werden vor allem deutlich bei Rudolf Bahro, "Für eine ökologische Antwort auf die Wirtschaftskrise", in: "Grüner Rundbrief" Nr.3
29. vgl., "Die Spaltung des KB", a.a.O.
30. vgl., "Rechenschaftsbericht der Redaktion der Aufsätze zur Diskussion, in: ebenda, März, 1980
31. MLPD: Marx.-Leninistische Partei Deutschlands, hervorgegangen aus dem KABD
KPD: ehemals KPD/ML
BWK: Bund westdeutscher Kommunisten, eine Abspaltung des KBW, die zunächst an dessen ursprünglicher Programmatik festhielt
zum KBW siehe auch: "Innere Entwicklung des KBW, innere Lage", Untersuchungsbericht des Zentralen Komitees vom 14.12.1980, in: Kommunismus und Klassenkampf 1/81
32. "Als Kommunisten sind wir der Meinung, daß es nicht nur in außerparlamentarischen Aktionen möglich ist, Bündnisse zu schaffen, sondern auch bei Wahlen.." so Herbert Mies in seinem Rechenschaftsbericht, in: Protokoll des 6. Parteitags der DKP, Neuss, 1981
33. siehe Anmerkung I/1
34. siehe Dokumentation der AL Hamburg, a.a.O.
35. Krokodil, Sept. 83
36. Rechenschaftsbericht des Bundesvorstandes, Presseerklärung
37. z.B. Peter Glotz, "Die Arbeit der Zuspitzung", Berlin (West), 1984

II. Der lange Marsch ins rechte Abseits

1. vgl. "Grün, grün , grün, sind alle meine Kleider" , TAZ-Journal Nr.1, Berlin, 1980, auch Mez/Wolter, a.a.O.
2. siehe "Blätter..." 1/81
3. siehe W. Pohl, "Bremer Grüne Liste: Mit der CDU gegen die SPD?" in: "Es grünt so rot", a.a.O.
4. Hoplitschel, "Absage", a.a.O.
5. Mez/Wolter, a.a.O.
6. Delphine Brox, "Züchte Raben und sie kratzen die die Augen aus", in: "Weser-Report", 27.9.81
7. Pohl, a.a.O.
8. Delphine Brox, zitiert nach: "Die schrille Musik der Stadtmusikanten" in: Umweltmagazin März/April 82
9. Erklärung des Kreisvorstandes der DKP Marburg/Biedenkopf, in: Marburger Echo, nachgedruckt in der ZU
10. Olaf Dinne, "Grün oder Bunt", in : Die Linke, hrsg.v. Herm. L. Gremliza und Heinrich Hannover
11. diese Position Bahros findet sich u.a. in: BEFREIUNG 27; KOMMUNUE 10 (7.Okt.83) und "Überlegungen zu einem Neuansatz der Friedensbewegung in Deutschland" in: "Entrüstet Euch" hrsg. Die Grünen (Bundesvorstand)
12. R. Bahro, "Fundamentalistisches zur Krise der Grünen", in "Grüne Blätter" Mai 1984
13. vgl. Dokumentation der AL Hamburg, a.a.O.

III. Im Bermuda-Dreieck

1. P. Glotz, "Die Arbeit der Zuspitzung", a.a.O.
2. Hoplitschek, "Absage", a.a.O.
3. vgl. Dokumentation der AL Hamburg
4. W. Pohl, a.a.O.
5. im Mai 1982
6. Parlamentarische Initiativen des Abgeordneten Peter Willers, in: "Alternative Kommunalpolitik"
7. siehe Dokumentation der AL Hamburg; vgl. auch die in dieser Zeit laufende Berichterstattung in "Moderne Zeiten", Sozialismus, Arbeiterkampf, Alt. Kommunalpolitik, Unsere Zeit (UZ), "Tageszeitung" (TAZ) Kommune u.a.
8. wenige Tage vor der Wahl wurde die Werft AG Weser besetzt
9. Grundsatzerklärung; siehe Doku AL Hamburg
10.ebenda; BAB bedeutet: "Betrieblich-Alternatives-Bündnis"
11.Interview im "Bremer Blatt", a.a.O.
12.ebenda
13.Kneffel, a.a.O.
14.vgl. Anmerkung I/19
15.z.B. Günter Judick, "Gedankenspielereien um eine neue Linkspartei und die USPD", in: UZ 1977
16.die Beteiligung des KB an den AL in Hamburg und Bremen, (siehe: Mez/Wolter, a.a.O.) und der KPD an der AL Berlin war immer offenbar, sie drückt sich z.T. auch in personeller Kontinuität aus, vgl. dazu Anmerkung: Einl./11
17.siehe W. Gerns, "Grüne und Bunte Listen - Schaden für die Umweltschutzbewegung", in.: Marx. Blätter 1/79
oder auch: H. Rondi: "Grüne Partei - Ausweg aus der Umweltkrise, in: Marx. Blätter: 3/78
18.1. Sozialistische Konferenz "Ökologie und Sozialismus, Kassel, Mai 1980; 2. Sozialistische Konferenz "Der herrschende Block und die Alternativen der Linken", Marburg, Februar 1981; 3. Sozialistische Konferenz "Kriegsgefahr und Friedenspolitik", 27.-29. November 1981
Ausdruck dieser veränderten Einschätzung ist die bereits zitierte Mies-Rede, vgl. Anmerkung I/32
19. "Offener Brief" der DKP Bremen an alle "linken und fortschrittlichen Kräfte" vom 1.3.82
20.vgl. Statut und Satzung der BAL, BAL-Zeitung Nr.1, Juni1983
21.vgl.: "Moderne Zeiten" 7/81 (das war die Null-Nummer)
22.Fücks, "Einige Gesichtspunkte....", vgl. Anmerkung I/6
23.AKP 3/83
24.ebenda
25.Fücks: "Thesen zu Aufgaben und Aufbau einer grün-alternativen Liste in Bremen, überarbeitetes Referat, siehe Dokumentation der AL Hamburg
26.z.B."Krokodil" Juni/Juli 83

IV. Koschnik und kein Ende

1.dieser ursprünglich als Wahlwerbebegriff entwickelte Ausdruck wurde vor allem von "Sozialismus" (damals noch: "Beiträge zum Wissenschaftlichen Sozialismus") zu einem politisch-wissenschaftlichen Begriff gemacht
2.Glotz, "Die Arbeit der Zuspitzung", a.a.O.
3.ebenda
4.vgl. die Entwicklung in Frankreich, insbesondere der Nouvelle Droite, in: "Neokonservative und neue Rechte", hrsg. von Iring Fetscher, München, 1983
5.Glotz, a.a.O.; aber auch: Elmar Altvater, "Notwendige Überlegungen nach der Wende - 14 Thesen", in: "Arbeitshefte", hrsg. von den Juso-HSG; Sondernummer: "Nach der "Wende": Der CDU-Staat"
besonders anhand der hessischen Situation

  • Autor: Charly Kneffel
    Quelle: © Philosophischer Salon
    Update: Berlin, Do., 06.07.2000